Grenchen
13.01.2021

Ganz kreativ

Bequeme Heimlieferung von Textilien, Unterhaltungselektronik oder Drogerieartikel. Grenchner Geschäfte greifen zu kreativen Lösungen.

Bequeme Heimlieferung von Textilien, Unterhaltungselektronik oder Drogerieartikel. Grenchner Geschäfte greifen zu kreativen Lösungen.

Gerade weil die behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 nicht immer ganz verständlich oder logisch sind, braucht es umso mehr rasches Handeln vom primär betroffenen Detailhandel oder der Gastronomie. Letztere setzen auf Take away und unkonventionelle Ideen. Das gilt auch für den Detailhandel in Grenchen. Wir haben uns umgehört.

Von: Joseph Weibel

Abhol-Service oder Gratis-Lieferung; Auswahl von verschiedenen Menüs, Kochen zu Hause oder ein Take-away-Angebot mit durchgehenden Öffnungszeiten. Der Grenchner Stadt-Anzeiger hat in seiner letzten Ausgabe das kreative Angebot aus der Grenchner Gastroszene aufgeführt.

Da will der Detailhandel nicht hinten anstehen. Auch wenn es schwerfällt zu akzeptieren, dass der Kanton Solothurn und der Kanton Aargau im Alleingang die Geschäfte geschlossen haben, deren Angebote nicht den täglichen Bedarf abdecken. Trotzdem wollen die von uns Befragten den Kopf nicht in den Sand stecken. Die Geschäftsinhaber geben sich geradezu kämpferisch und bieten Heimlieferservice an. Sie versuchen so, ihre Stammkunden an der Stange zu halten, damit sie nicht ihre sämtlichen Käufe in anderen Kantonen tätigen. Boutique Olivia zum Beispiel bietet nicht nur Heimlieferservice an – sie gibt auf alle Einkäufe 50 Prozent Rabatt. «Das ist meine Antwort auf den verpassten Ausverkauf», sagt sie.

Ein Inseldasein führte der Kanton Solothurn bis letzten Samstag auch bei den Skigebieten. Nachdem endlich wieder einmal eine genügend hohe Schneedecke liegt, wollte der Kanton den Mikro-Skigebieten wie dem Grenchenberg und Balmberg keine Bewilligung erteilen. Da jedoch alle anderen Kantone der Schweiz ihre Skigebiete geöffnet haben, erhielten die Solothurner Skilifte doch noch eine Betriebsbewilligung.