50 Teams zum 50-Jahr-Jubiläum
Fussball ist Trumpf: nicht nur an der aktuellen WM, sondern in Grenchen auch am Juniorenturnier und am bereits 50. Schülerturnier. Es wurde ein stolzes Jubiläum gefeiert, das für Jahrzehnte voller Bewegung, Teamgeist und strahlender Kinderaugen steht.
Ja natürlich – sie war ein Dauerthema: die brütende Hitze. Schier unmenschlich hohe Temperaturen. Sollte man da tagsüber tatsächlich Sport betreiben? Im Fussballstadion an der prallen Sonne? Keine Schattenplätze auf dem Spielfeld – dafür unter dem Tribünendach. Kostbares Nass war jedoch zur Genüge vorhanden. Auf dem Platz standen überall Kübel mit kühlem Wasser, das dann auch rege genutzt wurde. Die Nachbarn in Lengnau und Bettlach hatten ihre Turniere bereits am Samstag vorsorglich abgesagt. In Grenchen fand der Anlass statt. Und weil man den Umständen Rechnung trug, die Präsenzzeiten auf dem Rasen kurz gehalten wurden und die Betreuer stets darauf schauten, dass die Junioren genügend zu trinken erhielten, wurde nach Programm gespielt.
Engagement der Sponsoren
Wenn die Eichholz Eagle Glitzer gegen den FC Pipi Kiwi antreten, der FC 3M Comeback gegen The Nightmares bestehen will oder die Siegerjäger und die Blitzlichter einander den Ball abjagen, dann ist Grenchner Schülerturnier. Dass dieses Turnier bereits zum 50. Mal durchgeführt wird, ist ein Zeichen für das Engagement und die Leidenschaft rund um den Fussball in Grenchen. Jährlich immer wieder dieselben Sponsoren machen es möglich, die Freude am Sport und am Fussball bei uns zu leben.
Anschauungsunterricht gibt es an den Weltmeisterschaften in diesen Tagen im Fernsehen genügend. Und viele junge Menschen sehen ihre Fussballidole am Werk. Da liegt es auf der Hand, dass man selbst auch eine Fussballkarriere starten möchte oder zumindest seine Fähigkeiten auf regionalem Niveau zeigen will. Dafür muss man in jungem Alter anfangen und dazu bietet der FC Grenchen 15 auf verschiedenen Ebenen geradezu ideale Voraussetzungen. Gut 50 Teams aus den Schulen von Grenchen und Umgebung konnten auf dem heissen Brühl gegeneinander antreten. Dabei ging es gar nicht unbedingt immer um den Sieg. Profitieren konnten alle, sei es von den Glücksgefühlen nach einem erzielten Tor oder von der gegenseitigen Unterstützung, wenn ein Matchplan einmal nicht aufging oder einem das Pech quasi an den Schuhen klebte. Mitmachen war die Hauptsache. Fairness wurde bereits bei den Jüngsten grossgeschrieben. Der Spass am Spiel und der Eifer stand den Schülerinnen und Schülern jedenfalls ins Gesicht geschrieben. Unvergessliche Turniertage, die hoffentlich in den nächsten Jahren ihre Fortsetzung finden.









