Grenchen
04.05.2022

Blau blüht nicht nur der Enzian

Gemeinderat und Vizestadt-Präsident Remo Bill (links) hat 2019 eine Motion «Hitzeinseln meiden – Schottergärten mindern» eingereicht und damit bei der Be­hör­de und auch beim Leiter Stadtgrün, Patrick Nyffenegger (rechts), offene Türen eingerannt. Die beiden stehen in einem der vielen Ergebnisse – auf dem Bild im Rund des «Turbinenkreisels» beim Eta-Werk im Zentrum. Bild: zvg

Gemeinderat und Vizestadt-Präsident Remo Bill (links) hat 2019 eine Motion «Hitzeinseln meiden – Schottergärten mindern» eingereicht und damit bei der Be­hör­de und auch beim Leiter Stadtgrün, Patrick Nyffenegger (rechts), offene Türen eingerannt. Die beiden stehen in einem der vielen Ergebnisse – auf dem Bild im Rund des «Turbinenkreisels» beim Eta-Werk im Zentrum. Bild: zvg

Musik und Natur gehen oft gemeinsam einher. Sie erfreuen die Gemüter und sorgen für willkommene Abwechslung in einem manchmal grauen Alltag. Ob Heinos «Blau, blau, blau blüht der Enzian» oder Adriano Celentanos «Azzurro, azzurro»: Beim Begriff «blau» hören wir diese beiden Stimmen. Oder wir verbinden das Adjektiv mit unseren Grünflächen. Patrick Nyffenegger, Leiter von Stadtgrün Grenchen, interpretiert die Farbe Blau noch einmal anders.

Von: Joseph Weibel

Nehmen wir dafür das aktuelle Beispiel: die Badi-Eröffnung in Grenchen letzten Dienstag. Richtig! Die gegenwärtige Wetterlage zieht uns vielleicht nicht gerade in Scharen ins Wasser, aber ein Blick auf die Blumenvielfalt im Eingangsbereich bei der Badi lohnt sich auf jeden Fall.

Was entdecken wir da? Zum Beispiel wachsen hier trockenverträgliche Klein­gehölze und Stauden, die schon bald blau und gelb erblühen. Die Farbe Blau steht stellvertretend für den Himmel mit der wärmenden Sonne am Horizont und dem gleissenden Mittelmeer da­runter, schreibt Patrick Nyffenegger, Leiter Stadtgrün, in seinem Konzept. Im Meer werde geschwommen, wie eben in der Badi. Die weiteren Blumenarten kennt man vielleicht vom Namen her, aber wie sehen sie aus? Ein Blick auf die Blumenwelt mit Kalmus, Olympischem Johanniskraut, Perlgras, Ysop oder Bartblume lohnt sich.

Artenvielfalt ist nicht nur bei der Badi ein grosses Thema, sondern bei allen Grünflächen in der Stadt. Und sie findet in unterschiedlicher Form Anwendung, wie wir bei einem kleinen Rundgang mit dem Chefgärtner von Grenchen eindrucksvoll festgestellt haben. Zum Beispiel wurde die öde Steinwüste beim «Turbinenkreisel» in eine wunderschöne grüne Landschaft umgewandelt. Einblick in diese Welt der Biodiversität finden Sie auf der Seite Grenchen (Seite 5).

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