Region
23.11.2022

Wird der «FCG-Knopf» bald gelöst?

Was bringt das Jahr 2023? Die Grenchner bereiten sich im Brühl auf ihre Partien vor und hoffen auf mehr Wettkampfglück.

Was bringt das Jahr 2023? Die Grenchner bereiten sich im Brühl auf ihre Partien vor und hoffen auf mehr Wettkampfglück.

Schwierige Zeiten beim FC Grenchen 15: Irgendwie ist seit dem Sommer der Wurm drin. Sportlich läuft es der 1. Mannschaft mehr schlecht denn recht, über die Stadionnutzung wird teilweise gestritten und die nötigen Renovationsarbeiten sind noch nicht richtig in Gang gekommen. Trotzdem soll 2023 vieles besser werden.

Von: Daniel Martiny (Text und Foto)

Eigentlich merkt es gar niemand mehr: Die Stadionuhr beim FC Grenchen 15 läuft seit Monaten nicht mehr. Der Speaker gibt zwischendurch den Spielstand und die abgelaufene Zeit bekannt. Keine funktionierende Stadionuhr ausgerechnet in der Uhrenstadt Grenchen? Eine neue Uhr sei bestellt, die Lieferfristen jedoch aus aktuellen Gründen lang, verlautet aus verantwortlichen Kreisen der Stadt. Ob man zu Beginn der Rückrunde auf eine neue Uhr hoffen kann, bleibt offen. Fragen über Fragen in vielen Bereichen: Wann genau wird die Renovation des sanierungsbedürftigen Stadions in die Hand genommen? Legen sich die Spannungen der beiden Vereine FC Grenchen 15 und GS Italgrenchen? Und vorab in sportlicher Hinsicht: Schafft die erste Mannschaft den Ligaerhalt? Wie lange bleibt Mirko Recchiuti Trainer und Sportchef? Sind Ergänzungen im Kader nötig? Kurzum: Wird der «Turnaround» bald geschafft?

Was leistet die Arbeitsgruppe?

Die Grenchner Gemeinderatskommission hat im Sommer beschlossen, die Einsetzung einer Begleitgruppe für die Ausarbeitung von Nutzungsvereinbarungen mit den Fussballvereinen voranzutreiben. Sie soll nicht nur den Knatsch unter den beiden Vereinen FC Grenchen 15 und GS Italgrenchen lösen, sondern auch dafür besorgt sein, die Stadionnutzung während der Renovationsarbeiten zu regeln. Eine Leistungsvereinbarung mit der Stadt ist ausgearbeitet. «Die Entflechtung der Nutzung der Infrastruktur mit temporären Lösungen sowie die Überführung in eine zukunftsgerichtete Nutzung der Anlagen bilden die Hauptaufgabe der Begleitgruppe», hiess es in einer Medienmitteilung. Nun – die Zeit läuft und im Jahr 2023 muss etwas geschehen, das Hand und Fuss hat. «Die Stadt Grenchen ist Eigentümerin einer sehr guten Fussball-Infrastruktur und verfügt über zwei Klubs, welche seit Jahren guten Nachwuchs- und Breitensport fördern», heisst es weiter.

Bleibt Recchiuti FCG-Trainer?

Der FC Grenchen 15 liegt sportlich nach 13 Runden auf einem Abstiegsplatz. Zwar ist man auf dem Brühl ungeschlagen, spielte jedoch letzten Samstag schon zum siebenten Mal unentschieden. Der angestrebte Sieg über den Abstiegskandidaten Regensdorf wurde nicht zur Tatsache. Man musste sich sogar noch über das Remis freuen. Noch bleibt diesen Samstag eine Chance, gegen den Tabellenletzten Mutschellen den dritten Saisonsieg einzufahren und sich vor der Winterpause doch noch über den Strich zu retten. Und wenn nicht? Entschieden werden muss dann in der Pause, ob es im Kader zu Zu- oder Abgängen kommen soll. Gespräche werden bereits geführt, noch ist aber nichts spruchreif. Laut dem Verein wolle man sich nicht um jeden Preis verstärken. Klären dürfte sich in der Winterpause auch die Zukunft von Trainer Mirko Recchiuti. Er steht beim FCG in seiner fünften Saison an der Seitenlinie und hat noch einen Vertrag bis Ende der laufenden Saison. Recchiuti ist allerdings nicht nur der Coach der ersten Mannschaft, sondern gleichzeitig Sportchef der Aktivmannschaften.

Schwierige Voraussetzungen

Irgendwie passend zur laufenden Saison war das Skandalspiel in Windisch. Noch immer ist nicht definitiv über die Einsprache der Grenchner entschieden. «Wir rechnen vorderhand ohne diese drei Zähler und schauen selbst, dass wir uns befreien können. Sollten wir die Punkte nachträglich noch erhalten, wäre das ein schönes Geschenk», so Recchiuti. Inzwischen hat sich beim FCG die Personalsituation entschärft. Die zahlreichen Sperren nach dem Windisch-Spiel sind verbüsst, mehrere zuvor verletzte Spieler wieder einsatzfähig. Auf der Torhüterposition hat Tristan Preta den langzeitverletzten Stammgoalie Jefferey Grosjean bestens ersetzt. Zumindest die Begeisterung für den Fussball mit dem für 2.-Liga-Verhältnisse stolzen Stadion ist in Grenchen geblieben. Die Zuschauer haben den FCG nicht im Stich gelassen. Eine Neuerung folgt ab der Saison 2023/2024: Alle Partien werden dann live auf red.sport übertragen. Das wird diese Spielklasse zweifellos aufwerten. Zu hoffen bleibt, dass sich der FCG bis dahin weiter auffängt, sich auf seine Stärken besinnt und sich in der Liga etabliert hat.

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