Grenchen
11.01.2023

Das Velofahren boomt weiter

Das Velofahren entwickelt sich nicht nur zum Ganzjahressport, sondern boomt ganz allgemein weiter. Bild: Pro Velo Schweiz

Das Velofahren entwickelt sich nicht nur zum Ganzjahressport, sondern boomt ganz allgemein weiter. Bild: Pro Velo Schweiz

Pro Velo hat 2021 wiederum den «Prix Velo Städte» verliehen. An erster Stelle liegt die Stadt Winterthur bei den grossen Städten. Bei den kleinen Städten steht Burgdorf an erster Stelle, Zuchwil an zweiter und Solothurn an vierter Position. Und Grenchen? Die Uhrenstadt ist im Ranking nicht aufgeführt. 2018 lag sie immerhin noch an 12. Stelle.

Von: Joseph Weibel

Wie kommt das? Das Rating über die «Velofreundlichkeit» basiert primär darauf, wie die Velofahrenden selbst eine Route einstufen. Dabei spielt die Topografie eine zentrale Rolle: Je mehr Steigungen zu Zufahrtswegen sind, desto weniger fährt man solche Strecken mit dem Rad. Mit dem E-Bike ändert sich diese Situation natürlich. Am Interesse und am Angebot liegt es jedenfalls in Grenchen nicht. Vergangenen Sommer hat die Stadt mit der erfolgreichen Durchführung einer Ziel- und Startetappe im Rahmen der Tour de Suisse beste Werbung als velofreundliche Stadt gemacht. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres haben die FDP und die SP Postulate mit dem Thema «Velofreundlichkeit» in der Stadt Grenchen eingereicht. Beide wurden erheblich erklärt.

Das Interesse am Velofahren, ganz generell, ist in der Schweiz seit 2020 ungebrochen. Gut für die Umwelt, gut für die eigene Physis und seit der Corona-Pandemie wird das Velo noch einmal verstärkt als verlässliches und sicheres Verkehrsmittel wahrgenommen. Mit der Verabschiedung des neuen Veloweggesetzes im Mai 2021, welches bei einer Volksabstimmung im Jahr 2018 von über 73 Prozent der Bevölkerung befürwortet wurde, werden Fahrradwege rechtlich aufgewertet und mit Fuss- und Wanderwegen gleichgestellt. Darüber hinaus bringt sich der Bund unterstützend und koordinierend bei der Planung und Realisierung des Fahrradwegnetzes ein. Der Veloboom zeitigt sich ebenso in Zahlen. 2021 lag der Verkauf bei knapp 494 000 Rädern oder 36  Prozent mehr als 2019. 42 Prozent aller Verkäufe fallen auf das sogenannte Sportfahrrad, 38 Prozent aller ­Verkäufe gehen auf Elektrofahrräder zurück. Im ersten Semester im vergangenen Jahr stieg der E-Bike-Import um 5,6  Prozent auf 117 357 Einheiten. Bei den normalen Rädern wuchs die Zahl, laut Schweizerische Fachstelle Velo und E-Bike (SFVE), sogar um 9,3 Prozent auf 219573 Stück.

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