Allerheiligen hat viele Facetten
Allerheiligen ist ein Tag des Innehaltens und Erinnerns. Am 1. November gedenkt die Katholische Kirche aller Heiligen. Viele Menschen nutzen diesen Tag, um die Gräber ihrer Liebsten zu besuchen, Kerzen anzuzünden und sich jener zu erinnern, die nicht mehr unter uns sind.

Eine Kürbisnacht ist ein geselliges Herbstfest, das mit Halloween und alten Bräuchen rund um das Ende der Erntezeit verbunden ist. Die morgige Chürbisnacht in Grenchen bringt seit bald drei Jahrzehnten Tausende von Menschen auf die Beine und sorgt seit der ersten Auflage für eine Belebung der Innenstadt, wie man sie sich nicht besser wünschen könnte.
Einen Tag später ist Halloween, die Nacht vor Allerheiligen. Der Name «Halloween» steht direkt mit dem kirchlichen Feiertag zusammen: «All Hallows’ Eve» ist der Abend vor Allerheiligen. Der Feiertag kennt im Vorfeld verschiedene andere Bräuche. Friedhofsgräber werden mit Tannengrün und Blumen geschmückt. Grablichter sollen Licht in die dunkle Jahreszeit bringen und gelten als Zeichen des Trosts und der Hoffnung.
In den katholischen Kirchen wird in den Messen aller Heiligen und Verstorbenen gedacht. Während früher Allerheiligen – wie der Name sagt – vor allem den Heiliggesprochenen gewidmet war, wird in den heutigen Messen aller Verstorbenen gedacht. Allerseelen, einen Tag später am 2. November, war früher der offizielle Tag des Gedenkens an alle Verstorbenen.