Das sanierte Däster-Schild-Haus: Ein Bijou mitten im Herzen der Stadt

Mitten im Herzen von Grenchen steht das Däster-Schild-Haus. Am vergangenen Samstag wurden die Türen des nachhaltig und ökologisch sanierten Gebäudes erstmals geöffnet.Bild: Michel Lüthi / bilderwerft.ch

Mitten im Herzen von Grenchen steht das Däster-Schild-Haus. Am vergangenen Samstag wurden die Türen des nachhaltig und ökologisch sanierten Gebäudes erstmals geöffnet.Bild: Michel Lüthi / bilderwerft.ch

Alt Regierungsrat Remo Ankli (rechts) ist Stiftungsrat der Däster Schild Stiftung. Ganz links Eva Inversini, Geschäftsführerin der Stiftung, und in der Mitte Bauherrenvertreter Reto Mosimann von SSM Architekten Grenchen/Solothurn.

Alt Regierungsrat Remo Ankli (rechts) ist Stiftungsrat der Däster Schild Stiftung. Ganz links Eva Inversini, Geschäftsführerin der Stiftung, und in der Mitte Bauherrenvertreter Reto Mosimann von SSM Architekten Grenchen/Solothurn.

Zur Stärkung vor der Besichtigung gab es erst einmal einen Kaffee (von links): Walter Ochsenbein, Adrian Cslovjecsek, Willy Kaufmann, Sandra und Anna-Eleonora Pizzulli (sie sind im Vorstand der Triennale 2027), Paolo Pizzulli und Christine Cslovjecsek.

Zur Stärkung vor der Besichtigung gab es erst einmal einen Kaffee (von links): Walter Ochsenbein, Adrian Cslovjecsek, Willy Kaufmann, Sandra und Anna-Eleonora Pizzulli (sie sind im Vorstand der Triennale 2027), Paolo Pizzulli und Christine Cslovjecsek.

Sie freuten sich ebenfalls auf die Führung durch das renovierte Däster-Schild-Haus: Ruth und Dominique Barreaux aus Grenchen.

Sie freuten sich ebenfalls auf die Führung durch das renovierte Däster-Schild-Haus: Ruth und Dominique Barreaux aus Grenchen.

Roland Guex, hier mit Gattin Cornelia, erinnerte sich an seine Jugendzeit. «Wir sahen von unserem Haus aus in den grossen Garten des Däster-Schild-Hauses», sagt der ehemalige Inhaber der Metzgerei Guex.

Roland Guex, hier mit Gattin Cornelia, erinnerte sich an seine Jugendzeit. «Wir sahen von unserem Haus aus in den grossen Garten des Däster-Schild-Hauses», sagt der ehemalige Inhaber der Metzgerei Guex.

Ein Blick aus dem Fenster mitten in die Stadt.

Ein Blick aus dem Fenster mitten in die Stadt.

Gut gelaunte Frauenrunde mit (von links): Beatrice Ris, Veronika Sutter, Myrta Sutter (alle Grenchen) und Karin Affolter (Bettlach).

Gut gelaunte Frauenrunde mit (von links): Beatrice Ris, Veronika Sutter, Myrta Sutter (alle Grenchen) und Karin Affolter (Bettlach).

Sie besuchten eine der ersten Führungen (von links): Eva-Maria, Ursula und Urs Christen aus Grenchen. Bilder: Joseph Weibel

Sie besuchten eine der ersten Führungen (von links): Eva-Maria, Ursula und Urs Christen aus Grenchen. Bilder: Joseph Weibel

Joris und Lina genossen die Croissants. Die beiden waren unterwegs mit ihren Grosseltern, Markus und Cornelia Schwab (Grenchen).

Joris und Lina genossen die Croissants. Die beiden waren unterwegs mit ihren Grosseltern, Markus und Cornelia Schwab (Grenchen).

Rolf und Susanne Steiner sowie Marianne Eng (alle Grenchen) genehmigten sich auch zuerst einen Kaffee im Zelt.

Rolf und Susanne Steiner sowie Marianne Eng (alle Grenchen) genehmigten sich auch zuerst einen Kaffee im Zelt.

Verena Stuber – sie lebt heute mit ihrem Mann im Bucheggberg – gilt in der Politik als eine Frau der ersten Stunde. Sie war die erste Frau in der Grenchner Gemeinderatskommission, 1995 übernahm sie das Kantonsratspräsidium. Zusammen mit ihrem Mann Kurt wollte sie natürlich das Däster-Schild-Haus auch besichtigen.

Verena Stuber – sie lebt heute mit ihrem Mann im Bucheggberg – gilt in der Politik als eine Frau der ersten Stunde. Sie war die erste Frau in der Grenchner Gemeinderatskommission, 1995 übernahm sie das Kantonsratspräsidium. Zusammen mit ihrem Mann Kurt wollte sie natürlich das Däster-Schild-Haus auch besichtigen.

Buchautorin Claudia Dahinden (rechts) traf ihre ehemalige Lehrerin Elisabeth Ambühl-Christen und hat gute Erinnerungen an diese Zeit.

Buchautorin Claudia Dahinden (rechts) traf ihre ehemalige Lehrerin Elisabeth Ambühl-Christen und hat gute Erinnerungen an diese Zeit.

Die ehemalige Fabrikantenvilla Däster-Schild an bester zentraler Lage in Grenchen war bis vor gut acht Jahren noch bewohnt. Das stattliche Haus wurde – auch wegen des starken Grünwuchses vor dem Haus – kaum wahrgenommen. 2018 gingen Haus und Nebengebäude in den Besitz der Däster Schild Stiftung, die fünf Jahre später beschloss, das kultur-, architektur- und gartenhistorisch bedeutende Ensemble zu erhalten und einer neuen Nutzung zuzuführen. Dieses Vorhaben ist perfekt gelungen und das Däster-Schild-Haus erstrahlt buchstäblich innen und aussen im neuen Glanz: ein Bijou im Herzen der Stadt.

Am Samstag wurden die Türen des Anwesens mit dem grossen und wunderschön angelegten Garten geöffnet. Und man könnte fast sagen: «Tout Granges» wollte sehen, was aus diesem Haus entstanden ist. Das Haus steht nicht unter Denkmalschutz. Besondere Aufmerksamkeit bei der Sanierung richtete sich auf die historisch wertvollen Räume im Erd- und Obergeschoss. Parkett- und Steinböden wurden erhalten, restauriert oder ergänzt.

Im Haus wird bald wieder einmal viel Leben einziehen. Eine Maisonette-Wohnung, Büro- und Gemeinschaftsräume werden dauerhaft vermietet. Weitere Räume im Erdgeschoss und Garten können für private Anlässe, Seminare, Workshops oder kulturelle Veranstaltungen gemietet werden. Die nachhaltig-ökologische Sanierung kostete knapp fünf Millionen Franken – gut investiertes Geld in eine intakte Liegenschaft, die nun dauerhaft genutzt werden kann. Grenchen bleibt so ein wertvoller Teil der bedeutsamen Geschichte der Uhrenindustrie erhalten.