Das sanierte Däster-Schild-Haus: Ein Bijou mitten im Herzen der Stadt
Die ehemalige Fabrikantenvilla Däster-Schild an bester zentraler Lage in Grenchen war bis vor gut acht Jahren noch bewohnt. Das stattliche Haus wurde – auch wegen des starken Grünwuchses vor dem Haus – kaum wahrgenommen. 2018 gingen Haus und Nebengebäude in den Besitz der Däster Schild Stiftung, die fünf Jahre später beschloss, das kultur-, architektur- und gartenhistorisch bedeutende Ensemble zu erhalten und einer neuen Nutzung zuzuführen. Dieses Vorhaben ist perfekt gelungen und das Däster-Schild-Haus erstrahlt buchstäblich innen und aussen im neuen Glanz: ein Bijou im Herzen der Stadt.
Am Samstag wurden die Türen des Anwesens mit dem grossen und wunderschön angelegten Garten geöffnet. Und man könnte fast sagen: «Tout Granges» wollte sehen, was aus diesem Haus entstanden ist. Das Haus steht nicht unter Denkmalschutz. Besondere Aufmerksamkeit bei der Sanierung richtete sich auf die historisch wertvollen Räume im Erd- und Obergeschoss. Parkett- und Steinböden wurden erhalten, restauriert oder ergänzt.
Im Haus wird bald wieder einmal viel Leben einziehen. Eine Maisonette-Wohnung, Büro- und Gemeinschaftsräume werden dauerhaft vermietet. Weitere Räume im Erdgeschoss und Garten können für private Anlässe, Seminare, Workshops oder kulturelle Veranstaltungen gemietet werden. Die nachhaltig-ökologische Sanierung kostete knapp fünf Millionen Franken – gut investiertes Geld in eine intakte Liegenschaft, die nun dauerhaft genutzt werden kann. Grenchen bleibt so ein wertvoller Teil der bedeutsamen Geschichte der Uhrenindustrie erhalten.























