Der grosse Spass mit dem Ferienpass
Herbstferien sind Ferienpasszeit. Die Grenchner Kinder und ihre Eltern durften unter 71 Angeboten auswählen. Total 201 Kinder profitierten davon und erlebten Spiel, Spass und Abenteuer, die unvergesslich bleiben.
In den letzten drei Wochen haben sich total 201 Kinder für ein Ferienpass-Angebot der Stadt Grenchen angemeldet. Diese Anzahl gleicht den Anmeldungen aus dem Vorjahr. 119 Mädchen und 82 Jungs wollten sich ein oder mehrere Angebote nicht entgehen lassen. Zur Auswahl standen laut Stefanie Ohlwein, der Verantwortlichen des Ferienpasses beim Netzwerk Grenchen, 71 Angebote mit 115 Durchführungen im Programm. Insgesamt habe es so 859 Buchungen gegeben.
Mehr Tops als Flops
Auffällig sind die grossen Buchungs-differenzen bei den angebotenen Veranstaltungen. Während einzelne Kurse und Angebote gleich mehrfach hätten besetzt werden können und sogar das Los bestimmen musste, wurden andere Veranstaltungen in ihrer Anzahl gekürzt oder gar abgesagt. «Da hat es schon einige Überraschungen gegeben», sagt Stefanie Ohlwein-Grass. «Absolut beliebt ist ein neues Angebot gewesen: das Lastwagenfahren bei der Marti AG. Spiel und Spass mit den Ponys der Reitschule Weber sei natürlich erneut ein Renner. Doppelt so viele Kinder haben sich dafür interessiert, als dass man Plätze anbieten konnte.» Tiere sind bei den jüngsten Ferienpass-Teilnehmern immer sehr beliebt. Neu im Programm darum das Angebot: Spiel und Spass mit dem Hund. Auch der Beauty Day von BB Beauty Box & Beauty Secrets ist neu dabei. Was gibt es Schöneres, als sich mal ungezwungen nach Lust und Laune zu schminken? Die Mädchen waren jedenfalls bei allen Austragungen hell begeistert. Ein Klassiker unter den Angeboten ist der Nachmittag beim Rettungsdienst, der sehr beliebt und sogleich ausgebucht war.
Kleine Kosten, grosser Spass
Nach wie vor von Vorteil ist, dass die Angebote in den Herbstferien recht günstig sind. Die Veranstalter zeigen sich bei ihren Preisen recht kulant. Die Kursgebühr für einen Ferienpass beträgt weiterhin 25 Franken. Zuzüglich kommen je nach Angebot und damit dem Erwerb von diversen Materialien, oder bei grösseren Distanzen mit den Fahrspesen, kleine Kosten hinzu. Die vorhandenen Sponsoren fangen diese jedoch grösstenteils auf. Schön, dass man für die Kinder bei den Geldgebern immer wieder ein offenes Ohr findet. Auch die «Pro Juventute» hat sich als Feriennet-Partner erneut grossartig engagiert.
Eigentlich schade, muss man am Montag wieder zur Schule. Doch die nächsten Ferien inklusive eines erneut vielfälti-gen Ferienpass-Angebots folgen schon bald.











