Ein «Indoor-Juwel» in neuem Glanz

Grosse Freude bei allen Wasserratten von Grenchen und Umgebung. 18 Monate lang war ihre Schwimmhalle wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Nun sind alle Arbeiten abgeschlossen, das «Indoor-Juwel» erstrahlt endlich in neuem Glanz und lädt zum Schwimmen ein.

Die Schwimmhalle in Grenchen erstrahlt in neuem Glanz. 18 Monate dauerten die umfangreichen Sanierungsarbeiten.

Die Schwimmhalle in Grenchen erstrahlt in neuem Glanz. 18 Monate dauerten die umfangreichen Sanierungsarbeiten.

Auch das Lernschwimmbecken wurde total saniert und bietet neu mehr Möglichkeiten für den Schwimm-unterricht.Bilder: Daniel Martiny

Auch das Lernschwimmbecken wurde total saniert und bietet neu mehr Möglichkeiten für den Schwimm-unterricht.Bilder: Daniel Martiny

Grosse Freude bei allen Wasserratten von Grenchen und Umgebung. 18 Monate lang war ihre Schwimmhalle wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Nun sind alle Arbeiten abgeschlossen, das «Indoor-Juwel» erstrahlt endlich in neuem Glanz und lädt zum Schwimmen ein.

Es war klar: Eine Sanierung der Schwimmhalle und des gesamten Technikbereichs war seit längerem geplant und notwendig. «Darum mussten wir die Schwimmhalle im März 2024 schliessen. Eine Wiedereröffnung planten wir auf November 2024», sagt Mario Wiesenthal, verantwortlicher Bademeister und Abwart der Sportanlage. Im Untergeschoss wurde das Ausgleichsbecken in ein Ausgleichs- und Rückspülbecken umgebaut und die dazugehörige Technik erneuert. Und trotzdem sollte noch lange keines der beiden Becken im Grenchner Hallenbad bald wieder mit Wasser gefüllt werden.

Unerwartete Schäden

Nach Beginn der Arbeiten kamen alsbald diverse Schäden zum Vorschein. «Man stellte fest, dass quasi sämtliche sichtbaren Gussleitungen defekt waren», erzählt Mario Wiesenthal. Die Wasserleitungen seien verrostet gewesen und es habe höchster Handlungsbedarf bestanden. Sofort wurde von der Baudirektion ein neues Projekt zur Sanierung ausgearbeitet. Die Nasszellen sollten demnach bis Ende Sommer 2025 fertiggestellt sein. Das Projekt kostete nochmals 992 000 Franken. Dies zusätzlich zu dem ursprünglich von der Gemeindeversammlung genehmigten Kredit von 1,5 Millionen Franken.

«Luft nach oben»

Mario Wiesenthal lobt die Verantwortlichen der Stadt: «Es war nicht selbstverständlich, dass die Stadt diese Sanierung durchführte, damit die Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft ganzjährig regelmässig schwimmen und vor allem schwimmen lernen können.» Die Nassräume wurden also ebenso wie die Schwimmbecken von Grund auf erneuert. Böden und Wände der Decken wurden nicht mehr gefliest, sondern mit einer Spezialfolie verkleidet. Die Lichterwelt wurde früh durch LED-Leuchten ersetzt, sämtliche Räumlichkeiten sind jetzt barrierefrei. «Ich bin natürlich mit dem Resultat zufrieden», strahlt Mario Wiesenthal. «Obschon: Es besteht immer Luft nach oben ...» Nun kann also die Grenchner Bevölkerung täglich, ausser mittwochs, zwischen 18.30 und 21.00 Uhr die Badewelt geniessen. Am Samstag ist das Hallenbad zwischen 13.00 und 17.00 Uhr geöffnet, am Sonntag bereits ab 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 6 Franken, Kinder und Jugendliche kosten die Hälfte. Bezahlt werden kann ausschliesslich bargeldlos per Karte oder Twint. «Dies erspart uns grossen Aufwand, im Bad ist kein Bargeld zu finden und Diebstähle werden damit vermieden», sagt Wiesenthal abschliessend. Er freut sich nun, all seine Stammgäste und die vielen Jugendlichen und die Kinder des Schwimmunterrichts in seinem «Indoor-Juwel» wieder begrüssen zu dürfen. Dies sind täglich immerhin rund 220 Personen. Dazu kommen die Mitglieder all der beheimateten Vereine wie des Schwimmvereins Blue Star oder der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft SLRG.