Ferienpass – Ferienspass
Der Ferienpass ist ein halbes Jahrhundert alt. 1976 von den Verkehrsbetrieben Luzern ins Leben gerufen, hat er sich rasch in vielen Regionen und Kantonen der Schweiz verbreitet. Auch in Grenchen hat der Ferienpass Tradition. Und doch ist einiges anders.

Wer im Internet «Ferienpass Grenchen» eingibt, landet auf der Plattform Feriennet von Pro Juventute. Sie wurde speziell für Ferienpass-Angebote entwickelt und wird lokalen Organisationen zur Verfügung gestellt. In Grenchen ist seit 2003 das Netzwerk Grenchen im Auftrag der Stadt für die Organisation des Ferienpasses verantwortlich.
Während der Herbstferien wird der Ferienpass für zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus Grenchen und der näheren Region – Bettlach, Selzach, Lommiswil, Arch, Leuzigen und Rüti bei Büren – zum Ferienspass. Rund 60 verschiedene Angebote stehen zur Auswahl. Auf der Webplattform ist zudem ersichtlich, bei welchen Aktivitäten noch Plätze frei sind. Diese können bis zum Ende der Buchungsphase gebucht werden. Der Ferienpass Grenchen 2026 dauert von 26. September bis 17. Oktober.
Das Angebot ist vielfältig: Es reicht von der Herstellung von Apfelsaft, einem Nachmittag in der Flugschule Grenchen und Einradfahren für Anfänger über Eselreiten, einen Tag bei der Feuerwehr, einen Judo-Schnupperkurs und Drucken im Kunstatelier bis hin zu verschiedenen Projekten im Campus Technik Grenchen. Dort können die Kinder unter anderem eine Piano-Spieluhr, einen Gameboy, einen Roboter, ein Walkie-Talkie oder eine Wetteruhr bauen.
Und so funktioniert es: Auf der Website des Ferienpasses einloggen, ein Konto erstellen und die Aktivierungsmail bestätigen. Danach erscheinen die verschiedenen Angebote mit Terminen und der aktuellen Verfügbarkeit. Für die Teilnahme wird eine Grundgebühr von 25 Franken erhoben, ab dem dritten Kind sind es 20 Franken. Je nach Kurs kommen zusätzliche Gebühren hinzu.