Grenchen und seine schönen Seiten

Grenchen hat keine Altstadt. Und genau das macht die Uhrenstadt am Jurasüdfuss spannend. Denn Grenchen ist nicht aus einem mittelalterlichen Stadtkern heraus gewachsen, sondern vom kleinen Bauerndorf zum bedeutenden Industriezentrum. Seine Geschichte steckt deshalb nicht nur in alten Mauern, sondern auch in Fabriken, Strassen, Plätzen und Geschichten von Menschen, die Grenchen geprägt haben. Wer die Stadt einmal mit anderen Augen sehen möchte, kann sie bei einer Stadtführung entdecken – und dabei so manche überraschende Seite kennenlernen.

Schon ein bedeutendes Schweizer Busunternehmen hat mehrere hundert Menschen nach Grenchen gebracht und ihnen die Uhrenstadt während einer Stadtführung nähergebracht – inklusive Abstecher auf den Untergrenchenberg. Stadtführungen sind heute beliebt – und längst geht es dabei nicht mehr nur um historische Gemäuer.

«Architektur und Bauwerke der Nachkriegszeit» heisst eine der Grenchner Stadtführungen. Weitere Themen sind «Italianità», «Einblick in den Flughafenbetrieb Grenchen» oder «Auf den Spuren der Uhrmacherin», eine Führung, die auf einem literarischen Werk basiert.

Schauen wir genauer hin: Architektur und Bauwerke – was steckt hinter dem Hallgarten, Sorag-Gebäude oder dem Parktheater? Man sieht sie täglich. Aber kennt man auch ihre Geschichte?

«Italianità» ist eine Spurensuche der besonderen Art: Wie kam das italienische Leben nach Grenchen? Wo hat es seine Spuren hinterlassen? Die Entdeckungstour lässt sich bestens mit einem Sonntagsspaziergang verbinden.

Auch ein Blick hinter die Kulissen des viertgrössten Flughafens der Schweiz verspricht spannende Einblicke. Und gemeinsam mit der Autorin Claudia Dahinden wird die Kulisse ihres literarischen Werks «Die Uhrmacherin» lebendig.

Die Stadtrundgänge dauern durchschnittlich eineinhalb Stunden und kosten je nach Führung 10 bis 15 Franken. Kinder sind gratis.

Daten und weitere Informationen gibt es unter: www.jurasonnenseite.ch