Rodania-Frühlingsfest heisst: Der Sommer kann kommen

Blick auf Festzelt und Gelände der Stiftung Rodania. Um die Mittagszeit herrschte am Samstag schon reger Betrieb.

Blick auf Festzelt und Gelände der Stiftung Rodania. Um die Mittagszeit herrschte am Samstag schon reger Betrieb.

Stadtpräsidentin Susanne Sahli (links) genoss ebenso den wunderbaren Frühlingstag wie die ehemalige Stadtbibliothekarin Brigitte Stettler sowie Gemeinderat und Rodania-Stiftungsratsmitglied Yvo von Büren.

Stadtpräsidentin Susanne Sahli (links) genoss ebenso den wunderbaren Frühlingstag wie die ehemalige Stadtbibliothekarin Brigitte Stettler sowie Gemeinderat und Rodania-Stiftungsratsmitglied Yvo von Büren.

Andreas Schaller, Willy Meyer aus Pratteln und Susanne Schaller (von links) treffen wir im Metallatelier an. Im Atelier konnten Besuchende selber Hand anlegen und ihre Metallkreation mit nach Hause nehmen.

Andreas Schaller, Willy Meyer aus Pratteln und Susanne Schaller (von links) treffen wir im Metallatelier an. Im Atelier konnten Besuchende selber Hand anlegen und ihre Metallkreation mit nach Hause nehmen.

Lyase Blessing demontiert ein altes Schreibmanual im Metallatelier – assistiert wird sie von Alessandro Cerri, Betreuungsperson von der Siftung Rodania.

Lyase Blessing demontiert ein altes Schreibmanual im Metallatelier – assistiert wird sie von Alessandro Cerri, Betreuungsperson von der Siftung Rodania.

Richtig, auch die beiden sagen: «Ein Tag zum Strahlen»: Carmen Irniger und Roger Bourquin.

Richtig, auch die beiden sagen: «Ein Tag zum Strahlen»: Carmen Irniger und Roger Bourquin.

Wer rastet, hat nachher wieder mehr Energie. Sechs Besucher in der Kaffeestube (von links, vorne): Mia Küng (3-jährig), Remo Graf, Irina Graf und Yuri Küng (1-jährig); hinten (links) Therese Wüthrich und Luana Küng.

Wer rastet, hat nachher wieder mehr Energie. Sechs Besucher in der Kaffeestube (von links, vorne): Mia Küng (3-jährig), Remo Graf, Irina Graf und Yuri Küng (1-jährig); hinten (links) Therese Wüthrich und Luana Küng.

Nati Kummer von der Stiftung Rodania bereitet für Oliver Menge vom «Grenchner Tagblatt» eine Zuckerwatte zu. Sein Kommentar: «Lecker. Eine Zuckerwatte hatte ich schon lange nicht mehr zwischen den Zähnen.»

Nati Kummer von der Stiftung Rodania bereitet für Oliver Menge vom «Grenchner Tagblatt» eine Zuckerwatte zu. Sein Kommentar: «Lecker. Eine Zuckerwatte hatte ich schon lange nicht mehr zwischen den Zähnen.»

So richtig erinnern kann man sich kaum an ein Frühlingsfest der Stiftung, das vom Wetter getrübt gewesen wäre. Vielleicht war es einmal etwas kühler oder ein wenig windiger – mehr aber nicht. Auch in diesem Jahr hielt Petrus Wort und schickte strahlenden Sonnenschein sowie einen makellos blauen Himmel nach Grenchen. Entsprechend heiter und gelöst war die Stimmung – bei den Besucherinnen und Besuchern ebenso wie bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Stiftung.

Im Metallatelier lag eine ganz besondere Atmosphäre in der Luft. Unter fachkundiger Anleitung konnten die Gäste selbst kreativ werden und eigene Metallkreationen gestalten. Gerade für Kinder erwies sich dieses Angebot als Volltreffer. Die Stiftung plant denn auch, künftig jeweils ein Atelier auf diese sympathische und niederschwellige Weise am traditionellen Frühlingsfest vorzustellen. Ein Dauerbrenner bleiben ohnehin die vielfältigen Kreationen aus den Ateliers für Garten, Farben, Holz, Textil, Metall und Keramik, die nicht nur an diesem Tag gekauft werden können.

Manches Kunstwerk sorgte sogleich für Gesprächsstoff über die Festgrenzen hinaus – das «Buschtelefon» lief auf Hochtouren: «Ich habe dir ein Bild von zwei verschiedenen Töpfen geschickt – welchen soll ich nehmen?», fragte etwa eine junge Besucherin zu Hause nach.

So schien es auch in diesem Jahr, als öffne der Anlass an der Riedernstrasse das Tor zum Sommer ein gutes Stück weiter.