Tradition, die mitreisst: Neujahrskonzert begeistert Grenchen
Ein begeistertes Publikum, eine bestens gelaunte Stadtpräsidentin und ein exzellentes Orchester aus Ungarn machten den Grenchner Neujahrsauftakt zu einem gelungenen Ereignis. Spätestens beim schwungvollen «Radetzky-Marsch» fühlte man sich im Parktheatersaal – Augen kurz geschlossen – direkt in den Wiener Musikvereinssaal versetzt, mitten ins traditionelle Neujahrskonzert. So darf Tradition klingen: lebendig, mitreissend und ganz selbstverständlich auch in Grenchen zu Hause.
Die Ungarische Kammerphilharmonie wurde 1999 von Professor Antal Barnás gegründet und besteht aus Mitgliedern führender Orchester in Budapest und Györ. Im Rahmen ihrer Neujahrs-Tournee durch Deutschland und Österreich bestritt die Kammerphilharmonie in Grenchen ihr einziges Konzert in der Schweiz. Schon der Auftakt mit Rossinis Ouvertüre «Der Barbier von Sevilla» legte die grosse Klasse dieses Ensembles offen. Das stellte auch die neue Stadtpräsidentin Susanne Sahli in ihrer Ansprache fest: «Ich finde, schöner kann man den 1. Januar kaum eröffnen».
Mit verschiedenen Kompositionen von Vater und Sohn Strauss riss dann der abschliessende «Radetzky-Marsch» mit aktiver Publikumsbeteiligung unter der Leitung von Chefdirigent Barnás alle Gäste im sehr gut besetzten Parktheatersaal förmlich von den Sitzen. Dabei durfte kurz zuvor auch das traditionelle «Prosit Neujahr» von Orchester und Dirigent nicht fehlen.
Die einhellige Meinung nach dem Konzert beim offerierten Apéro lautete: fantastisch, einmalig. Würde man sich gerne immer wieder gefallen lassen.























