Tradition, die mitreisst: Neujahrskonzert begeistert Grenchen

Professor Antal Barnás, Gründer und Dirigent der Ungarischen Kammerphilharmonie, reisst beim «Radetzky-Marsch» das begeisterte Publikum förmlich mit und von den Stühlen.

Professor Antal Barnás, Gründer und Dirigent der Ungarischen Kammerphilharmonie, reisst beim «Radetzky-Marsch» das begeisterte Publikum förmlich mit und von den Stühlen.

Die erste «First Lady» von Grenchen: Susanne Sahli erlebte als designierte Stadtpräsidentin am Neujahrskonzert ihren ersten offiziellen Auftritt. Links von ihr Stadtschreiber Sven Schär.

Die erste «First Lady» von Grenchen: Susanne Sahli erlebte als designierte Stadtpräsidentin am Neujahrskonzert ihren ersten offiziellen Auftritt. Links von ihr Stadtschreiber Sven Schär.

Die Damen repräsentieren die wachsende Gruppe «Von Frau zu Frau», initiiert unter anderem von Nathalie Schindler (Zweite von rechts). 115 Frauen zählt die Gruppe, Nathalie Schindler wünscht sich 200 Mitglieder.

Die Damen repräsentieren die wachsende Gruppe «Von Frau zu Frau», initiiert unter anderem von Nathalie Schindler (Zweite von rechts). 115 Frauen zählt die Gruppe, Nathalie Schindler wünscht sich 200 Mitglieder.

Eine gut gelaunte Siebener-Formation beim Apéro (von links): Konrad Schleiss, Ueli Käser, Theres Gürber, Rita Studer, Bea Corti, Peter Gürber und Rolf Straumann.

Eine gut gelaunte Siebener-Formation beim Apéro (von links): Konrad Schleiss, Ueli Käser, Theres Gürber, Rita Studer, Bea Corti, Peter Gürber und Rolf Straumann.

«Es war einfach nur schön!»: Heinz Lobsiger (link) sowie Esther und Peter Schär sind sich da völlig einig.

«Es war einfach nur schön!»: Heinz Lobsiger (link) sowie Esther und Peter Schär sind sich da völlig einig.

Stadtpräsidentin Susanne Sahli, flankiert von drei bekannten Grenchner Gesichtern (von links): Matthias Meier-Moreno, Fritz und Christian Schlup.

Stadtpräsidentin Susanne Sahli, flankiert von drei bekannten Grenchner Gesichtern (von links): Matthias Meier-Moreno, Fritz und Christian Schlup.

Zwei bekannte Gesichter aus Bettlach und Selzach (von links): Urs Weder und Heinz Bieber.

Zwei bekannte Gesichter aus Bettlach und Selzach (von links): Urs Weder und Heinz Bieber.

Bei guter Musik ist die ehemalige Stadtschreiberin Luzia Meister (links) immer gerne dabei. Ebenso Heinz Westreicher, Lydia Lötscher und Alex Zwiker. Der Bruder von Lydia Lötscher reiste fürs Grenchner Neujahrskonzert sogar aus dem luzernischen Willisau an.

Bei guter Musik ist die ehemalige Stadtschreiberin Luzia Meister (links) immer gerne dabei. Ebenso Heinz Westreicher, Lydia Lötscher und Alex Zwiker. Der Bruder von Lydia Lötscher reiste fürs Grenchner Neujahrskonzert sogar aus dem luzernischen Willisau an.

Die stolzen Eltern der neuen Stadtpräsidentin: Elisabeth (ganz links) und Walter Sahli (zweiter von rechts), flankiert von Daniela Sutter (zweite von links) und ganz rechts Daniela von Büren.

Die stolzen Eltern der neuen Stadtpräsidentin: Elisabeth (ganz links) und Walter Sahli (zweiter von rechts), flankiert von Daniela Sutter (zweite von links) und ganz rechts Daniela von Büren.

Besuch aus Lengnau (von links): Rudolf und Verena Renfer, Martin und Lydia Anderegg sowie Elisabeth Hermoso.

Besuch aus Lengnau (von links): Rudolf und Verena Renfer, Martin und Lydia Anderegg sowie Elisabeth Hermoso.

Die Meinung war einhellig: «So ein Konzert gibt es nicht alle Tage» (von links): Thomas Glinz, Daniela Gallus Glinz, Roland Holzer, Astrid und Urs Erb.

Die Meinung war einhellig: «So ein Konzert gibt es nicht alle Tage» (von links): Thomas Glinz, Daniela Gallus Glinz, Roland Holzer, Astrid und Urs Erb.

Ebenfalls zwei bekannte Grenchner Gesichter: Christel Vogelsang und Yvonne Etienne.

Ebenfalls zwei bekannte Grenchner Gesichter: Christel Vogelsang und Yvonne Etienne.

Ein begeistertes Publikum, eine bestens gelaunte Stadtpräsidentin und ein exzellentes Orchester aus Ungarn machten den Grenchner Neujahrsauftakt zu einem gelungenen Ereignis. Spätestens beim schwungvollen «Radetzky-Marsch» fühlte man sich im Parktheatersaal – Augen kurz geschlossen – direkt in den Wiener Musikvereinssaal versetzt, mitten ins traditionelle Neujahrskonzert. So darf Tradition klingen: lebendig, mitreissend und ganz selbstverständlich auch in Grenchen zu Hause.

Die Ungarische Kammerphilharmonie wurde 1999 von Professor Antal Barnás gegründet und besteht aus Mitgliedern führender Orchester in Budapest und Györ. Im Rahmen ihrer Neujahrs-Tournee durch Deutschland und Österreich bestritt die Kammerphilharmonie in Grenchen ihr einziges Konzert in der Schweiz. Schon der Auftakt mit Rossinis Ouvertüre «Der Barbier von Sevilla» legte die grosse Klasse dieses Ensembles offen. Das stellte auch die neue Stadtpräsidentin Susanne Sahli in ihrer Ansprache fest: «Ich finde, schöner kann man den 1. Januar kaum eröffnen».

Mit verschiedenen Kompositionen von Vater und Sohn Strauss riss dann der abschliessende «Radetzky-Marsch» mit aktiver Publikumsbeteiligung unter der Leitung von Chefdirigent Barnás alle Gäste im sehr gut besetzten Parktheatersaal förmlich von den Sitzen. Dabei durfte kurz zuvor auch das traditionelle «Prosit Neujahr» von Orchester und Dirigent nicht fehlen.

Die einhellige Meinung nach dem Konzert beim offerierten Apéro lautete: fantastisch, einmalig. Würde man sich gerne immer wieder gefallen lassen.