Wenn der Pilzverein Büren zu Tisch bittet
Wenn der Wald in der Region Büren an der Aare genug hergibt, dann steht dem Pilzpastetli-Essen des örtlichen Pilzvereins nichts im Wege. Und dann kann es schneien, regnen oder Ferienzeit sein: Wenn der Pilzverein ruft, sind die Tische in der Kantine des Ausbildungszentrums für Sicherheit schnell einmal voll. Am Tag darauf erzählt eine glückliche Verena Carrel, Sekretärin des Pilzvereins Büren an der Aare, von einem tollen Erfolg. Und wenn so viele Leute die Räumlichkeiten an der Kanalstrasse bevölkern, müssen auch entsprechend stille Helferinnen und Helfer vor und hinter der Theke ihre Arbeit verrichten. «Es ist sehr motivierend, wenn man so viele Freiwillige findet, die den Traditionsanlass sichern.» Das sei alles andere als selbstverständlich, sagt Verena Carrel. Pilzkontrolleur und Chefkoch Simon Lässer hat mit seiner dreiköpfigen Crew eine herrliche Sauce mit über 60 verschiedenen Pilzsorten hergerichtet. Da braucht es einige Kilogramm an frischen Pilzen. Was heisst einige? «Wenn wir nur 50 bis 70 Kilogramm ernten konnten, reicht das nicht aus», präzisiert Verena Carrel. So viel wissen wir: Es waren etliche Kilogramm mehr. Zu sehen sind am Anlass immer auch Männer und Frauen von befreundeten Pilzvereinen – ob als Geniessende am Tisch oder als stille Helfende. (Joseph Weibel, Text und Fotos)














