Wisis grandiose «Plausch»-Derniere
Zum Schluss gab es Standing Ovations für Oberpläuschler Wisi Wisard und sein Team. Minutenlanger Applaus, wie es sich für eine solch grandiose Vorstellung gehört. Daniel Wisard, der damit den elften «Plausch» unter seiner Ägide abschloss, wurde ganz dem Motto entsprechend: «gränzelos» herzlich verabschiedet. Der total 54. Grenchner Fasnachts-Plausch vor dem prächtigen Bühnenbild von Ljiljana Bradonjic wird als einer der qualitativ hochstehenden in die Annalen eingehen.
Nebst den Guggen wie den Schuelschwänzern, den Schnabuwetzern aus der Schwestergemeinde Selzach, den Cocoloris und den Hilari-Broders überzeugten vor allem die Schnitzelbänke. Charmant im Auftreten, aber durchaus mit karnevalesken Giftpfeilen im Köcher gestalteten als griechische Göttinnen die Narreschwöschtere aus Lyss ihr Auftreten. Die Hilari-Schnibako machten als Jahrhundert-Komponisten ihrem Motto «MotzArt» einmal mehr alle Ehre. Die «kriminellen Solothurner» waren auch bei den Stadtratten ein Thema. Sie kleideten ihre Bänkelgesänge in Sechszeiler, führten das Publikum aufs Glatteis, um dann mit einer unerwarteten Wendung zu verblüffen. Dazwischen immer wieder die bange Frage: Ist Elias im Saal? Ein omnipräsenter Abwesender bekam so richtig sein Fett weg. Das Obernarren-Dreigestirn Kim Lüthy, Copain Christen und Mischu Baier hingegen fügte sich schliesslich erfolgreich bei einem grösseren Publikum ein.



























